In den frühen Morgenstunden um 03:48 Uhr, wurden die Löschgruppen aus Brenken und Ahden sowie der Löschzug aus Büren zu einem Verkehrsunfall mit dem Stichwort „eingeklemmte Person“ auf der K16 zwischen Brenken und Ahden alarmiert. Die Alarmierung erfolgte automatisch über das im verunfallten Fahrzeug verbaute eCall‑System, welches nach der Kollision selbstständig einen Notruf absetzte.
Die ersten Einsatzkräfte der Löschgruppe Brenken trafen kurze Zeit später an der Einsatzstelle kurz hinter dem Ortsschild Brenken ein. Vor Ort stellte sich heraus, dass der Mercedes‑Pkw mit einem Wildschwein kollidiert war. Entgegen der ursprünglichen Meldung war keine Person im Fahrzeug eingeklemmt, und es gab keine verletzten Insassen.
Nach der ersten Lageerkundung wurde umgehend die Leitstelle über die tatsächliche Situation vor Ort informiert. Da keine Personen eingeklemmt waren und keine weiteren Maßnahmen der Feuerwehr erforderlich waren, wurde veranlasst, dass alle weiteren alarmierten Einheiten ihren Einsatz noch auf der Anfahrt abbrechen konnten.
Der Rettungsdienst übernahm unmittelbar nach dem Eintreffen die medizinische Betreuung der am Unfall beteiligten Person.
Die Polizei übernahm nach Abschluss der ersten Maßnahmen die weitere Absicherung der Einsatzstelle und regelte den Verkehr auf der K16, um eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer auszuschließen. Die Löschgruppe Brenken blieb weiterhin vor Ort, um die Einsatzstelle bis zur vollständigen Bergung des beschädigten Fahrzeugs abzusichern. Erst nachdem der Abschleppdienst eingetroffen war und das verunfallte Fahrzeug aufgenommen und abtransportiert hatte, konnten die Einsatzkräfte ihre Maßnahmen beenden und im Verlauf des frühen Morgens wieder einrücken.
